Hauptversammlung 2019 der PVA TePla AG

Die ordentliche Hauptversammlung der PVA TePla AG, Wettenberg, fand gestern in der Kongresshalle Gießen unter der Leitung des Aufsichtsratsvorsitzenden Alexander von Witzleben statt. Alle Tagesordnungspunkte wurden mit großer Mehrheit bei einer Präsenz der Anteilseigner von rund 62% angenommen.


Geschäftszahlen – Deutlich gestiegenes Ergebnis
Der Vorstandsvorsitzende Alfred Schopf erläuterte in seinem Vortrag den anwesenden Aktionären die Geschäftszahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres. Die Prognose hinsichtlich des Umsatzes sei mit 96,8 Mio. EUR und hinsichtlich des operativen Ergebnisses (EBIT) mit 9,5 Mio. EUR (2017: 3,0 Mio. EUR) erfüllt worden. Der Auftragsbestand ist gegenüber dem Vorjahr nochmals gestiegen und stellt die sehr gute Perspektive für die Geschäftsentwicklung der nächsten Jahre dar. Wesentliche Treiber hierbei seien Großaufträge in der Kristallzucht, auch die übrigen Produktbereiche haben positiv zum Auftragseingang beigetragen. Der Break-Even Punkt und damit die Kostenstruktur seien stabil gehalten worden.

Kapazitätsplanung und Industrie 4.0
Oliver Höfer – Vorstandsmitglied für den Bereich Produktion und Technologie – erläuterte die Kapazitätserweiterungen, um die großen Aufträge aus der Halbleiterindustrie abwickeln zu können: Durch den Ausbau der Fließfertigung am Produktionsstandort Jena sei die Fertigungskapazität von großen Kristallzuchtanlagen auf zwei Anlagen pro Monat erhöht worden. Auch Maßnahmen zur Verbesserung der Zuliefererkette wie zum Beispiel der Aufbau einer eigenen Kesselfertigungsfirma werden Lieferengpässe auf Seiten der Lieferanten ausgeglichen. Die PVA TePla Gruppe habe sich zudem mit der Übernahme der SPA Software Entwicklungs GmbH aus Coburg deutlich verstärkt. Die Übernahme dieses Spezialisten für Software und Automatisierung in der Halbleiter-Industrie stellt für die der PVA TePla Gruppe einen wichtigen strategischen Schritt nach vorne dar. Im Anschluss gab Oliver Höfer eine kurze Einführung in das Thema Industrie 4.0 und deren Herausforderungen für die PVA TePla Gruppe. Die Tochtergesellschaften befänden sich bereits in der Umsetzung wichtiger Teilbereiche von Industrie 4.0.

Diffusionsschweißen – Technologie mit großem Marktpotential
Alfred Schopf erläuterte im Anschluss die Bedeutung des Diffusionsschweißens für eine Reihe von Wachstumsmärkten und das große Marktpotential für die Unternehmensgruppe. Bei den hierzu benötigten Prozessanlagen sei man anlagen- und prozesstechnisch weltweit führend.

Prognose für das Geschäftsjahr 2019 bestätigt
Die Prognose für die wichtigsten Geschäftszahlen 2019 wurde noch einmal bestätigt: Ein Konzernumsatz und ein Betriebsergebnis (EBITDA) in einer Größenordnung von 125 Mio. EUR bzw. 15 Mio. EUR werde erwartet. Alfred Schopf erläuterte, dass sich der Auftragsbestand per Ende März 2019 mit 203 Mio. EUR sehr erfreulich entwickelt habe.


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