SuperComp

Die wachsende Nachfrage nach zuverlässigen Halbleiterprodukten führt zu einer zunehmenden Komplexität in der modernen Halbleiterfertigung. Die Verwaltung eines umfangreichen Portfolios verschiedener Technologien erfordert leistungsfähigere Rechenressourcen. Das Projekt SuperComp untersucht daher innovative Lösungen auf Basis künstlicher Intelligenz (KI) und fortschrittlicher Rechenverfahren, um das Design, die Entwicklung und die Fertigung von Halbleitern zu verbessern.

Das Verbundprojekt SuperComp knüpft an diese Aktivitäten an und untersucht KI-basierte, neuromorphe und quantenbasierte Rechenverfahren für komplexe Systemlösungen in der Halbleiterindustrie. Zu den zentralen Schwerpunkten zählen die Entwicklung von Technologien für komplexe Systeme sowie die cloudbasierte digitale Fertigung und Logistik.

Die Hyperspectral-Vision-Technologie ermöglicht eine umfassende, automatisierte Überwachung der Halbleiterproduktion und reduziert den Einsatz von Kontrollwafern erheblich. Die Gruppe verfolgt das Ziel, den Standort Dresden als globales Technologiezentrum für hyperspektrale Metrologiesysteme zu etablieren, sein organisches Wachstum zu unterstützen und das Patentportfolio weiter auszubauen.

Über PVA Vision
Die PVA Vision GmbH ist aus einer fünfzehnjährigen Forschungsarbeit am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (Fraunhofer IWS) in Dresden hervorgegangen. Das Unternehmen wurde 2023 unter dem Namen DIVE imaging systems GmbH gegründet, im April 2025 von der PVA TePla AG übernommen und im Juli 2025 in PVA Vision GmbH umbenannt.

Als Teil der PVA TePla-Gruppe profitiert PVA Vision von erweiterten Ressourcen sowie vom globalen Vertriebs- und Kundennetzwerk der Gruppe.

Das in Dresden ansässige Unternehmen entwickelt, fertigt und vermarktet Systemlösungen für die zerstörungsfreie optische Inspektion. Das Portfolio umfasst die Hardwaresysteme VEpioneer® und VEreveal® sowie die KI-gestützte Softwarelösung VEsolve®. Ergänzt wird das Angebot durch Pre-Sales- und After-Sales-Services.

Das Kooperationsprojekt „SuperComp“ wird von der Europäischen Union kofinanziert.