Float-Zone-Verfahren
Die auch als „Zonenschmelzverfahren“ bezeichnete Floating-Zone-Technologie wird für die Herstellung von hochreinem monokristallinem Silizium genutzt (erzielte Reinheiten von bis zu 11N), wie es vor allem in Komponenten der Hochleistungselektronik, Mikrosystemtechnik und Halbleitertechnik gebraucht wird. Auch die Polysiliziumindustrie, Solarindustrie und der F&E-Bereich profitieren davon. Der Vorteil des FZ-Verfahrens gegenüber Verfahren mit Quarztiegeln (Quarz = Siliziumdioxid) liegt in der deutlich geringeren Verunreinigung mit Sauerstoff. Es fallen keine zusätzlichen Kosten für die nur einmal verwendbaren Tiegel an.
Industrien im Fokus
Halbleiter
Aufgrund seiner geringen Defektdichte und hohen elektrischen Beweglichkeit eignet sich die Float-Zone-Technologie besonders für Komponenten in der Hochfrequenztechnik, wie beispielsweise Mobilfunk-Basisstationen und Radarsysteme.
Leistungselektronik
Float-Zone-Silizium wird bei der Herstellung von Leistungshalbleitern wie Dioden, Thyristoren, IGBTs und MOSFETs eingesetzt. Diese Bauelemente finden Anwendung in Netzteilen, Wechselrichtern, Antriebssystemen und der Energieübertragung.
Interesse an Float-Zone?